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| Namibia 03.12.- 28.12.2009 |
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| Von Kapstadt
aus machten wir uns in einer zweitägigen Fahrt auf nach Namibia. Wir
haben dieses Land bereits vor 10 Jahren auf einer 5-wöchigen Reise kennen
- und lieben gelernt und haben uns nun gefreut, wieder zurück zu kehren.
Namibia empfing uns so,
wie wir es in Erinnerung hatten: Trocken, einsam, weit und still. Und
alles überspannt von einem makellos blauen Himmel.
Rückblickend war Namibia
das Highlight dieser Reise durch das südliche Afrika. Dieses Land hat
immer wieder mein Herz berührt. |

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In einer Ausgabe der
Namibia Travel News fanden wir folgenden Satz:
"Der Blick
schweift zum Horizont, das Licht taucht die Landschaft in immer neue
Farben, die Seele atmet auf. Eine Reise nach Namibia ist
unvergesslich."
Und dies können wir von
Herzen bestätigen. Wenn wir an Namibia zurückdenken, dann haben wir die Weite des Landes, die
beispiellose Schönheit und Vielseitigkeit der Natur, das unübertroffene
Blau des Himmels, den großartigen Sternenhimmel in der Nacht und vor
allem die Stille des Landes im Kopf. Nicht im Outback von Australien und
nicht in der Weite des amerikanischen Westens findet man diese tiefe und
vollkommene Stille, die Namibia bietet. Wir sind manches Mal irgendwo im
Busch gesessen und haben einfach nur der Stille gelauscht. Das wird uns
unvergesslich bleiben.
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| Namibia
ist die älteste Wüste dieser Erde und das trockenste Land südlich der
Sahara. War es in Südafrika die Küste, die uns immer wieder begeistert
hat, so war es in Namibia die Wüste. Nur wenige Tiere und Pflanzen
überleben in dieser gnadenlosen Umgebung - aber diese haben sich
einzigartig an die bestehenden Bedingungen angepasst. |
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Welwitschia,
eine botanische Kuriosität, welche in der Namib-Wüste endemisch ist |
Oryx-Antilope
in der Namib-Wüste |
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| Namibia
ist das ideale Reiseland für Menschen, die die Natur lieben und sich
gerne draußen aufhalten. Und vor allem ist es das ideale Land zum Campen.
Die Campingplätze sind meist wunderschön gelegen und umgeben von
wildlife. |
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| Fels-Agama |
Toko |
Fuchsmanguste |
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| Während
der Wochen in Namibia haben wir uns meist draußen in der Natur aufgehalten. In die
Städte sind wir dann, wenn wir uns mit Lebensmitteln und Wasser eindecken, Permits für die Nationalparks besorgen
oder sonst irgendwas organisieren mussten. Gecampt haben wir auf dem Gelände von Farmen, irgendwo unterwegs
einfach wild oder in den Nationalparks. Wir haben es genossen, im Busch zu
sein. In der Nähe grasen Antilopen, Erdmännchen, Mungos, Echsen und Vögel leisten einem
Gesellschaft, nachts hört man das Heulen der Hyänen und wenn man morgens
aus dem Zelt kommt, sieht man die Spuren von nachtaktiven Tieren wie
Zirbelkatze, Stacheltier, Löffelhunde und mitunter auch die
Spur einer Schlange. |
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| Elefanten |
Wildpferde |
Antilopen |
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| Wie
einsam dieses Land ist wird dann deutlich, wenn man bedenkt, dass Namibia
ca. 1 1/2 mal so groß wie die Bundesrepublik ist und dabei nur 2,2
Millionen Einwohner hat. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in den
wenigen größeren Städten des Landes. Man fährt mitunter stundenlang durch
das Land und trifft dabei kein weiteres Auto, bzw. keinen anderen
Menschen. Somit sind die Gefahren auf den Straßen und Wegen nicht dichter
Verkehr, Raser, Baustellen u. ä. sondern ... |
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| Giraffen
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Hyänen |
Zebras |
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| Diese
Schilder haben wir nicht im Nationalpark aufgenommen, sondern unterwegs,
irgendwo im Land. Und natürlich sind nur wenige Strassen geteert. Meist
sind es Schotterpisten oder Sandstraßen - und damit verbunden: viel Staub
und platte Reifen. |
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Wir waren immer wieder erstaunt, wie tiefe Spuren die doch
recht kurze Kolonialzeit der Deutschen (Deutsch-Sudwest-Afrika, 1886-1915)
in Namibia hinterlassen hat. Ich sage nur so
viel: "Man spricht Deutsch". Obwohl die Landessprache Englisch
ist, sprechen doch viele Menschen deutsch und es gibt eine entsprechend
große deutsche Community.
Viele Farmer, die zu
Zeiten der deutschen Kolonialzeit nach Namibia gekommen sind um das Land
urbar zu machen, sind geblieben und deren Nachkommen leben nach wie vor im
Land. Es gibt in jeder größeren Stadt deutsche Schulen, deutsche
Bäckereien und vor allem der Tourismus ist vielfach in deutscher Hand.
Auch wenn uns manches
"deutschtümlich anmutendes" mitunter befremdet hat, so gab es doch einige Dinge, die wir sehr genossen
haben. Z.B. Roggenbrot mit Sauerteig gebacken und Thomas freute sich über
Fleischkäse.
Und tatsächlich gab es
auch Christstollen und Weihnachtsplätzchen und in Supermarkt stand Sauerkraut von Hengstenberg, Marmelade von Schwartau, Ritter-Sport
Schokolade und Weihnachtsmänner von Kinder-Schokolade.
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| Wir hatten
uns vorgenommen, Plätze wieder zu besuchen, die uns vor 10 Jahren
begeistert haben und andere, fuer die damals die Zeit nicht reichte. Und wir
wollten eine große Wanderung im Naukluftgebirge machen. Aber die
Temperaturen waren immer so um die 40 °C und wir haben beschlossen, dass
man bei dieser Hitze nicht wandern muss.
Auch hier, zur besseren
Orientierung, eine Karte unserer Reiseroute durch Namibia.
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