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| Südafrika
- Kalahariwüste 29.12.2009 -01.01.2010 |
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| Die Zeit in
Namibia ging viel zu schnell zu Ende und da wir am 03.01.2010 einen Flug
von Johannesburg nach Buenos Aires gebucht hatten, mussten wir uns kurz
vor Ende des Jahres auf den Weg zurück nach Südafrika machen. Eigentlich
hatten wir geplant,
in zwei bis drei Fahrtagen auf der kürzesten Route durch Botswana zu
fahren. Kurzentschlossen haben wir eine andere Route gewählt und sind
durch die Kalahariwüste im Norden Südafrikas gereist. So wurde die
lange Fahrt zurück nach Johannesburg etwas kurzweiliger und wir hatten
Glück - es gab jede Menge Wild zu sehen. |
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| Der
Kgalagadi - Transfrontier Nationalpark |
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| Die
Kalahari bildet mit ihren über 1,6 Millionen qkm das größte Sandbecken
der Welt. Sie erstreckt sich über den Nordwesten Südafrikas, den Osten
Namibias, Botswana, Zimbabwe, Angola, Sambia bis hin in die Republik Kongo und über den Äquator. |
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Dabei
ist der Kgalagadi - Transfrontier Nationalpark auch ein Beispiel
gelungener Zusammenarbeit zweier Länder im Sinne des Tier- und
Naturschutzes.
Zu Beginn des letzten Jahrhunderts
wurde das Gebiet
aufgrund des reichen Tiervorkommens exzessiv bejagt. Legionen von Jägern
reduzierten das Wild extrem und man sah die Notwendigkeit, dieses Gebiet
zu schützen. So wurden 1930 auf botswanischer und südafrikanscher Seite
Nationalparks gegründet.
Die Zusammenarbeit beider Staaten
war von jeher gut und durch den Beschluss, einen
grenzüberschreitenden Nationalpark - den Kgalagadi
Transfrontier Nationalpark - zu gründen wurde die Zusammenarbeit weiter
intensiviert. Durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbock Nationalparks
auf südafrikanischer Seite und dem Gemsbock Nationalpark auf
botswanischer Seite wurde 1999 eines der größten
Naturschutzgebiete weltweit geschaffen.
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| Das Fehlen jeglicher
Zäune zwischen den beiden Staaten ermöglicht den Tieren ihre natürlichen
Migrationsbewegungen beizubehalten und verhindert somit ein unnatürliches
Abgrasen der Trockensavanne. |
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Für
uns war der Besuch des Kgalagadi - Nationalparks ein schöner Abschluss
unserer Reise durch das südliche Afrika. Aufgrund der spärlichen
Vegetation ergeben sich gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten und wir waren überrascht, so viele
Tiere zu sehen. Vor allem Herden von Springböcken, Oryxantilopen und Gnus,
aber auch Schakale und Raubkatzen. Wir haben uns
besonders über die vielen Kalahari-Löwen gefreut. |
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| Der Kgalagadi
Transfrontier Nationalpark ist ebenfalls eine gute Destination, um Vögel
zu beobachten. Von den fast 300 verschiedenen Vogelarten leben ca. 100
ganzjährig im Park, die anderen sind Zugvögel, die sich nur zu
bestimmten Zeiten dort aufhalten. Vor allem die Vielzahl von Greifvögel
war beeindruckend. Das Highlight war ein Schlangenadler, der gerade
eine Schlange gefangen hatte (leider sind die Bilder nicht gut geworden).
Doch wir haben uns auch über Gaukler, Ovambosperber, verschiedene Adler
und Falken - und ganz besonders über Eulen und Uhus gefreut. |
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