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| Lake
District Chile und
Argentinien |
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| Puerto
Varas |
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Vulcano
Osorno |
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Nachdem wir mit dem
Schiff in Puerto Montt angkommen waren, sind wir gleich nach Puerto Varas weitergefahren. Ein
kleiner Ort im Lake District im Norden Patagoniens. Die Landschaft ist
geprägt durch Vulkane und die im Laufe der Jahrmillionen entstandenen
Vulkanseen.
Doch kam uns alles so
vertraut vor. Die Landschaft hätte, abgesehen von den Vulkanen, auch am
Bodensee, im Markgräfler Land oder gar in Hohenlohe sein können. |
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Als wir in Puerto Varas
ankamen, sahen wir diese Kriche und sagten spontan: "Die sieht
richtig deutsch aus." Kurze Zeit später haben wir erfahren, dass
vor über 100
Jahren in Puerto Montt, ca. 25 km von Puerto Varas entfernt,
schwäbische Einwanderer von Bord gegangen. Und diese haben, neben ihrem
Baustil und gepflegten Vorgärten bepflanzt mit Rosen, Petunien, Astern und
Geisblatt, sowie
Geranien auf dem Balkon auch Kuchen mit in diese Gegend gebracht. Vor
nahezu jedem Café steht ein Schild mit Hinweis auf "Kuchen" -
selbst das dt. Wort wurde übernommen (der Plural von Kuchen lautet hier jedoch
Küchen). Wie haben wir Käse-,
Himbeer-, Mohnkuchen und Apfelstrudel genossen.
Wir haben gut verstanden, weshalb sich so viele dt. Auswanderer hier
niedergelassen haben. Die Gegend, die Vegetation, das Klima - all das muss
ihnen ein Gefühl von Heimat vermittelt haben. |
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Iglesia del
Sagrado Corazon, erbaut von dt. Jesuiten
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| Da gerade Sommerfest in der Stadt war,
haben wir am Abend auf der Plaza mit der einheimischen Bevölkerung
der Bühnenprogramm live miterlebt. Am nächsten Morgen fand ein Triathlon
statt, den wir selbstverständlich auch verfolgt haben.
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| Und weil wir schon mal in der Nähe waren,
haben wir die Saltos del Petrohue besucht. die am Fuße des Osornos
durch einen engen Lavacanyon rauschen. Nun, es war ein netter Ausflug,
aber es waren außer uns ca. 500 andere Menschen auch da und somit war das
ganze nicht gerade ein Naturerlebnis. |
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Der Blick
aus unserem Zimmer am Abend |
| Bariloche
und Parque National Nahuel Huapi |
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Waren es im
chilenischen Teil des Lake Districts die
deutschen Auswanderer, die die Gegend geprägt haben, so
sind es in und um Bariloche, der argentinischen Seite des Lake Districts,
die Auswanderer aus der Schweiz. Wir haben
diese Gegend die Schweiz Argentiniens genannt. Als wir mit dem Bus
unterwegs waren und die Landschaft auf uns wirken ließen, kamen viele
Assoziationen zu Aufenthalten in der Schweiz auf. Alles sehr gepflegt,
schön angelegte Vorgärten, schmucke Häuser, die ebenso in der Schweiz
stehen könnten, Skilifte, Rösti, Züricher Geschnetzeltes und natürlich
Schokolade in jeder Form und Geschmacksrichtung. |
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Nein, wir
waren nicht in der Schweiz - aber wir kamen uns tatsächlich so vor |
| Parque National
Nahuel Huapi |
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| Einer der am
meisten besuchten Nationalparks in Argentinien ist der Parque National
Nahuel Huapi - entsprechend touristisch ist die Gegend und wir haben uns
nur kurz dort aufgehalten, weil es uns einfach zu "crowded" war.
Mit dem Sessellift sind
wir auch den Cerro Campanario gegondelt (wir hätten auch laufen können,
aber wir waren einfach zu faul) und haben den wunderschönen Ausblick auf
die 7 Seen des Nationalparks bestaunt, sind dann weiter nach Llao Llao und
haben dort beschlossen, dass wir genug von Berge und Seen haben und
weiterreisen werden.
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Darüber hinaus hatten wir auch
genug von dem so europäisch wirkenden Argentinien und haben uns in großen
Schritten nach Norden aufgemacht. |
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