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| Buenos
Aires - die 13 Mio. Metropole ist ein Spiegel ihrer eigenen Geschichte.
Vieles zeugt vom Glanz vergangener Tage. Einwanderungswellen aus Europa in
der Mitte des 19.Jhdt.,
wirtschaftlicher Aufschwung und Wohlstand. Gleichfalls werden auch die
dunklen Zeiten des Landes deutlich. Militärdiktatur, Wirtschaftskrisen,
ökonomischer Kollaps und damit verbunden: der Verlust ausländischer
Investoren, Inflation, hohe Arbeitslosigkeit und Armut. Der Verfall der
Stadt ist offensichtlich und alle leiden unter der enormen Verschmutzung
der Stadt.
Nichts desto trotz - die
Stadt hat, wir nennen es, morbiden Charme.
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Dieses
Kunstwerk, welches wir auf eine Hauswand gemalt in B.A. sahen, beinhaltet
vieles, was diese Stadt ausmacht:
Der Hafen, der Tango, die
Industrie, Fußball, Pferderennen, große, breite Avenidas , der Rio de la
Plata und die Präsens alter und neuer Architektur. |
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| Die Bauwerke der
Blütezeit, wo sich italienische, französische und spanische Architekten
verwirklichten, sind trotz allem noch imposant. Kaffeehaustradition,
Märkte, Tango, piktureske, koloniale Stadtteile und Parks machen diese
Stadt attraktiv und sehenswert - auch wenn man sich angewöhnt, wegen der
dreckigen Luft, flach zu atmen. |
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Im
Kaffeehaus Gato Negro |
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| Ich
denke, wir haben viel gesehen von dieser Stadt. Manches hat uns
beeindruckt, anderes hat uns gefallen und wieder anderes hat uns eher
bedenklich gestimmt und manches sogar erschreckt. Wir werden uns hier nur
auf einige wenige Dinge beschränken. |
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| El
Congresso |
Der
Obelisk am Plaza de la República |
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Iglesia
Nuestra Senora del Pilar |
Tangotänzerinnen
in San Telmo |
Floralis
Genérica |
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Kolonialgebäude
in San Telmo |
Im
Business - Distrikt |
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Der Stadtteil
Recoletta, in welchem wir gewohnt haben, ist bekannt für seine netten
Parks, Museen, seine französische Architektur und vor allem für seinen
Friedhof. Hier ist die Elite der Stadt zur letzten Ruhe gebettet.
Ehemalige Präsidenten, einflussreiche Politiker, militärische Prominenz,
sowie "the rich and famous". So ganz anders als die Friedhöfe,
die wir aus Europa kennen, ist dieser ohne jegliche Grünfläche. Man
schlendert durch "enge Gassen" mit beeindruckenden Statuen und
Mausolen aus Marmor. Doch auch hier: vieles wirkt heruntergekommen und ist
dem Zahn der Zeit preisgegeben. |
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| Und
was macht man, wenn man mit zwei fussballbegeisterten Männern unterwegs
ist: Man besucht selbstverständlich das La Bombonera, das Stadion
der Boca Juniors, in dem einst Maradonnas Karriere begann. |
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| Thomas
und Michael haben es sehr bedauert, dass derzeit keine Spielsaison ist.
Sie hätten zu gerne ein Spiel der Boca Juniors und die Stimmung im
Stadion live miterlebt.
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| Ausflug
nach Colonia del Sacramento/ Uruguay |
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Nur eine
Stunde mit dem Schnellboot über den Rio de la Plata von Buenos Aires
entfernt, liegt Colonia del Sacramento. Diese alte Kolonialstadt mit
ihren schattigen Alleen, schönen Kolonialgebäuden und der ruhigen
Atmosphäre ist mittlerweile zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt worden. Wir
haben es genossen, aus der Hektik Buenos Aires´ herauszukommen und
konnten gut verstehen, warum am Wochenende tausende von argentinischen
Besuchern nach Colonia kommen. Hier ist es, im Gegensatz zu Buones Aires,
ruhig, beschaulich, es gibt kaum Verkehr und man kann mal wieder richtig
durchatmen. |
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| Und
wo viele Touristen sind, da steigen auch die Preise - in Colonia haben wir
das teuerste Wasser unserer Reise getrunken. 500ml für € 4,00. |
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| Besuch
von Susanne |
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| Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Buenos Aires haben
wir mit unserer Freundin Susanne, die beruflich in Buenos Aires war,
verbracht. Es ist immer schön, unterwegs vertraute Menschen zu treffen
und so haben wir uns auf ihrer Besuch hier sehr gefreut. Gemeinsam haben
wir die grünen Oasen (die es tatsächlich gibt) dieser Stadt erkundet. |
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Die
Skyline vom am Stadtrand gelegenen Naturreservat |
Im
japanischen Garten |
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| Liebe
Susanne, es war ein schöner Tag mit Dir - wir haben es sehr
genossen. Und nochmals vielen Dank für die Bücher und vor allem für die
Handschuhe, die hier in Patagonien (wo ich diese Zeilen schreibe)
unbedingt notwendig sind. |
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